20. August 2016

Sensen-Freude im natURsprung Camp 2016

Dem Sensenmann möchte man lieber nicht begegnen. Doch wir haben die Sense in die Hand genommen und gemerkt, dass der Mythos sehr weit von der Realität entfernt ist. Bei schönstem Sommerwetter haben 20 junge und ältere Sensenmänner und -frauen eine Woche im NSG Zechengrund in Oberwiesenthal verbracht und hautnah Natur- und Artenschutz gelebt. Eine Tageszusammenfassung gibt es hier.

Die Bergwiesen wurden in diesem Jahr schon zum 2. Mal in Folge im natURsprung-Camp gepflegt. Die Mahd ist notwendig, um die einmalige artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten. Früher wurde die Sukzession auf den Wiesen durch die Beweidung verhindert. Da heute aufgrund der steilen Hanglange und der teilweise moorastigen Bodenbeschaffenheit Viehhaltung nicht mehr möglich ist und eine maschinelle Mahd aufgrund dessen auch entfällt. So müssen die Berghänge mit der Sense in Handarbeit gepflegt werden. Mit Sensenlehrer, Sonnenschein und viel Spaß haben wir die 1,1 ha problemlos geschafft und die Teilnehmer sagen: wir kommen im nächsten Jahr gern wieder mit.

Bildliche Eindrücke gibt’s hier.

18. August 2016

Schüler*innen jagen dem natürlichen Hochwasserschutz hinterher

Was ist der Unterschied zwischen natürlichem und technischem Hochwasserschutz und warum ist das so wichtig? Diese und viele andere Fragen beantworteten Schüler*innen der Dreikönigschule in Dresden im Rahmen unseres Projektes "Young Blue Geocachers Reloaded". Nachdem Jugendliche letztes Jahr zwei Geocache-Routen zum Thema Uferbiotope anlegten nahmen sie sich deses Jahr den Kaitzbach in Mockritz vor und spickten seine Ufer mit Hinweisen und Rätseln rund ums Thema. Wer ein GPS-Gerät hat kann sich nun auf die Suche machen und den Cache finden. Aber Vorsicht: Nur die gut informierten werden es schaffen. Zu den Anfangskoordinaten geht es hier.

Wir möchten besonders Lehrer*innen und Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten dazu einladen sich auf Schatzsuche zu begeben. GPS-Geräte können ins unserem Büro ausgeliehen werden. Eine genaue Projektbeschreibung ist hier zu lesen.

8. August 2016

Leider nicht mehr verfügbar

Achter August - war da was? Also letztes Jahr nicht, davor nicht und in den Jahren vorher auch nicht. Dieses Jahr fällt der Erdüberlastungstag auf den achten August. Dass das zum ersten Mal passiert, liegt nicht etwa daran, dass die Ressourcen der Erde dieses Jahr erstmalig in besorgniserregendem Ausmaß schwinden. Sondern daran, dass alle Ressourcen, die innerhalb eines Jahres auf unserem Planeten regeneriert werden können, jedes Jahr in einem immer kürzeren Zeitraum aufgebraucht werden.

Beim Erdüberlastungstag handelt es sich um das Datum, zu dem die menschliche Nachfrage nach natürlichen Ressourcen die jährliche Reproduktionskapazität der Erde übersteigt. Umso erschreckender ist, dass der Erdüberlastungstag jedes Jahr um einige Tage zeitiger stattfindet.

Gemeinsam mit Aktiven des Inkota-Netzwerks erinnerte der BUND Dresden mit einer Foto- und Videoaktion an den Erdüberlastungstag. Bilder gibt es auf dieser Seite von Inkota.

1. August 2016

Die Erde braucht Dresdner Freund*innen

Die Erde braucht Freunde - auch in Dresden! Wer unsere Arbeit noch nicht kennt, sich aber für Umwelt- und Naturschutz interessiert, kann sich vom 1. August bis zum 6. August über die Projekte vom BUND Dresden informieren. Ein buntes Team von Aktiven wird in der ersten Wochenhälfte vor der Universitätsbibliothek am Zelleschen Weg und in der zweiten Wochenhälfte am Schillerplatz die Möglichkeiten vorstellen, sich in den Schutz der Dresdner Umwelt einzubringen. Seien es der Schutz der Stadtnatur, Umweltbildung mit Schulen und Jugendgruppen oder politische Aktionen - jede*r kann sich an Planung und Durchführung beteiligen!

30. Juli 2016

Kräuterwanderung

Vom Spitzwegerich zur Brennnessel, vom Giersch zum Löwenzahn - die vermeintlichen Unkräuter wachsen zuhauf auf den Elbwiesen. Und sind Apotheke und Gewürzschrank vor der Haustür! Viele der heimischen Wildkräuter finden als traditionelle Hausmittel gegen leichten Husten, kleinere Verletzungen und Verdauungsbeschwerden Anwendung. Aber auch als Grundlage für einen Wildkräutersalat sind sie geeignet.

Für Interessierte, die sich gerne informieren möchten, wie bestimmte Wildkräuter erkannt und verwendet werden, werden regelmäßig Kräuterwanderungen angeboten. Als BUND Dresden haben wir am 30. Juli an einer Kräuterwanderung von Friederike Böttcher teilgenommen und werden die grünen Besonderheiten der Elbwiesen in Zukunft häufiger nutzen.

21. Juli 2016

Baumscheibenmahd in Radebeul

Um einen optimalen Wuchs der jungen Bäume auf der Streuobstwiese in Radebeul zu gewährleisten, trafen sich Aktive des BUND Dresden zur Baumscheibenmahd. Mit Hand- und Motorsense wurden Wiesenpflanzen im Umkreis von etwa einem Meter um den Baumstamm gemäht. So wurde der Nährstoff- und Wasserentzug verhindert und der Wuchs der Bäume gefördert. Mehr dazu...

19. Juli 2016

Vögel retten? Kann jeder!

Am Dienstag lag auf der Kamenzer Straße ein gestürzter Mauersegler, flatternd aber unfähig, wieder loszufliegen. Was soll am besten getan werden? Wie ist mit einem Vogel umzugehen, der sich möglicherweise einen Flügel gebrochen hat und droht, mitten auf der Straße von unachtsamen Autofahrer*innen überrollt zu werden? Die Wildvogelauffangstation in Kaditz nimmt sich solcher Vögel an, pflegt sie und wildert sie anschließend wieder aus.

Wir brachten den Mauersegler also in einem gepolsterten Pappkarton mit Luftlöchern zur Wildvogelauffangstation. Dort stellte sich heraus, dass er keine Verletzungen erlitt, sondern - wie es Mauerseglern häufiger geschieht - nur nach dem Sturz auf dem Boden Startschwierigkeiten hatte. Nach kurzer Beobachtung wird der Mauersegler von der Wildvogelauffangstation entlassen werden.

Wer in eine ähnliche Situation gerät, sollte sich zum Wohle des Vogels an die Wildvogelauffangstation wenden.

15. Juli 2016

...und dann ist Sense?!

Die Elbwiesen sind beliebt – nicht nur bei sonnenbadenden Meschen. Direkt neben den unzähligen Dresdner*innen, die sich bei Sonne auf den Wiesen niederlassen, blühen, surren, brüten und hausen unzählige Arten - darunter der Schilfrohrsänger, der gefährdete Wachtelkönig und der besonders geschützte Stieglitz. Die dichte Vegetation der Wiesen schafft den Bodenbrütern geeignete Nistplätze. Soweit so gut - bis ein Traktor mit Mähtechnik über die Wiesen fährt und die Flora und Fauna dieses einzigartigen Lebensraumes zerstört. Dann ist Sense. Oder?

Tatsächlich hat die regelmäßige Mahd zur Heu- und Einstreugewinnung  zur Folge, dass die Samen vieler Gräser und Kräuter beim Trocknen nachreifen und ausfallen. So wird die ökologische Bedeutung dieser Kulturlandschaft erst durch die Mahd erhalten. Dennoch bedeutet eine Mahd zum falschen Zeitpunkt für Bodenbrüter die Lebensraumzerstörung.

Im Juli diesen Jahres gelang es uns, die Mahd teilweise auf den Herbst zu verschieben und so die Brutzeiten zu berücksichtigen. In Absprache mit dem Umweltamt Dresden konnten wir besonders zur Brut genutzte Uferstreifen in Dresden-Johannstadt von der Mahd ausschließen.

Wachtelkönig, Schilfrohrsänger, Stieglitz und co. hausen so noch ein wenig länger neben den Elbwiesenbesucher*innen.

9. Juli 2016

Der Ausstieg aus den fossilen Energien (BUND Planspiel)

Die Energiewende ist in aller Munde. Warum es dennoch so beschwerlich ist, die Nutzung von Kohle und Co. von heute auf morgen abzuschaffen und welche politischen und wirtschaftlichen Hürden überwunden werden müssen, erfuhren die Teilnehmenden unseres Planspiels am eigenen Leib während des Feel Festivals am Bergheider See. Die Teilnehmenden erlebten, wie es sich anfühlt, in der Haut des Wirtschaftsministers oder der eines Energiekonzernvertreters zu stecken. Vor der Kulisse des ehemaligen Tagebaus Bergheide setzten sie sich mit den sozialen und ökologischen Beweggründen für einen Braunkohleausstieg auseinander.

Mehr Informationen zum Planspiel auf unserer Umweltbildungsseite.

20. Juni 2016

BUNDe Republik Neustadt 2016

Tetrapack-Upcycling, eine Buttonmaschine und ein Smoothiefahrrad: Zur BRN war am BUND-Stand "Mach es doch selbst!" angesagt. Sei es die Wiederverwertung von "Müll" zu bunten Portemonnaies, die Motivgestaltung von Ansteckern aller Couleur oder die Produktion von Strom mit einem fahrradbetriebenen Generator - es wurden allerlei unterhaltsame Ideen vorgestellt, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

7. Juni 2016

Wildkatzenkiste freut sich auf Dresden

Der BUND Dresden beteiligt sich derzeit am Einsatz der Wildkatzen-Kiste im Raum Leipzig und im Vogtland. Der BUND hat eine Wildkatzenkiste mit Spielen und Informationen für Schüler der 1. und 2. Klasse bestückt, um das Projekt der Wiederansiedlung publik zu machen.

Hintergrund ist der Schutz und die Weiterverbreitung der Europäischen Wildkatze in Deutschland. Die Wildkatze ist aktuell unter anderem im Hainich in Thüringen zu finden. Durch die Schaffung von Waldverbindungen und zusammenhängenden Habitaten soll das Artenschutzprojekt „Rettungsnetz Wildkatze“ in Sachsen seine Fortsetzung finden. So möchten wir sehr gern Grundschulen in Dresden mit diesem Projekt erreichen. Falls Sie Interesse haben, wenden Sie sich sehr gern an uns.

28. Mai 2016

TTIP Demo 28. Mai in Leipzig

Der BUND Dresden organisierte eine gemeinsame Zuganreise zur Demonstration gegen TTIP, CETA und TiSA am 28. Mai in Leipzig. Vor Ort demonstrierten etwa 2000 Menschen. Neben Jutta Wieding, Vorstand des BUND Dresden und Sachsen, äußerten Redner von attac, Podemos, Pax Christi, den Parteien Bündis 90/Die Grünen und die Linke Kritik an den Freihandelsabkommen.

Die Rede von Jutta Wieding gibt es hier.

Mehr Informationen zu TTIP, CETA, TiSA und co. gibt es auf der Seite vom BUND Bundesverband.

22. Juni 2016

Langer Tag der StadtNatur

Nach einem Wochenende voller Angebote rund um die Dresdner StadtNatur fand der Lange Tag der StadtNatur 2016 am Abend des 22. Mai seinen Abschluss. Rund 40 Akteure und Besucher des Langen Tages der StadtNatur kamen im naturnah gestalteten Hinterhof der Görlitzer Straße 41 zusammen, um bei der Lesung von Gedichten, Musik und einem kleinen Imbiss das Wochenende ausklingen zu lassen.

Bereits zum zweiten Mal organisierte Ramona Hodam vom BUND Dresden den Tag der StadtNatur in der sächsischen Landeshauptstadt. Dank eines breiten Netzes zivilgesellschaftlicher Akteure und Privatpersonen stand die Vielfalt und Wichtigkeit der StadtNatur für eine lebenswerte Stadt im Fokus. Mitmach-Aktionen, Ausflüge, Führungen und Ausstellungen unterstrichen die Bedeutung der StadtNatur für die Lebensqualität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten.


Hier gibt es Bilder.

16. Mai 2016

Lausitzer Klima- und Energiecamp 2016

Vom 9. bis zum 16. Mai fand in Proschim das Lausitzer Klima- und Energiecamp statt, um zum sechsten Mal globale Klimagerechtigkeit und den Ausstieg aus der Energiegewinnung mittels fossiler Brennstoffe zu fordern. Auch die BUND Regionalgruppe Dresden gestaltete das bunte Programm mit und bot ein Planspiel zu den wirtschaftlichen und politischen Hürden des Ausstiegs aus der fossilen Energiegewinnung an.

Im Rahmen des Klimacamps fand am Pfingstsamstag, dem 14. Mai, eine Anti-Kohle-Demo von Welzow nach Proschim statt. Ein breites Aktionsbündnis, darunter auch der BUND, forderte den Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kohle, den Ausbau erneuerbarer Energien und einen sozial verträglichen Strukturwandel.

Bilder von der Demo gibt es auf flickr.

30. April 2016

Limbo, Kohle und der Klimawandel

Am Samstag den 30.04.2016 um 14:30 Uhr trafen wir uns am Alaunplatz um als Eisbären und Pinguine verkleidet Klima-Limbo zu tanzen. Da die Eisbären und Pinguine nach Verfehlung des 2°C-Ziels aussterben mussten, knackte der BUND-Held sogar die 1,5°C-Marke. Ein Video davon gibt es auf Facebook, Bilder auf flickr.

Für Klima-Limbo-Tänzer*innen bot die Aktion „Kohle nur noch zum Grillen!“ die Gelegenheit eine klimaschonenende Kleinigkeit zu schlemmen. Interessierte bekamen Hintergrundinfos zum Klimawandel und zum Kohleausstieg, sowie zu den kommenden Veranstaltungen „Strampelei gegen CO2 – Fahrrad Demo zum Lausitzer Klimacamp“ und „Keine Zukunft mit der Kohle! Anti-Kohle-Demo 2016“.

26. April 2016

30. Jahrestag des Super-GAU in Tschernobyl

Am 26. April jährt sich die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl zum 30. Mal. Dies gibt Anlass zur Reflexion des gegenwärtigen Umgangs mit Kernkraft und all ihren Folgen. Der Radiosender MDR Figaro berichtet den ganzen Tag über verschiedene Aspekte des GAU, seinen Folgen und Stromgewinnung mittels Kernkraft. Gottfried Mann, Vorstand der BUND Regionalgruppe Dresden, in einem Beitrag zur Endlagerproblematik über Widerstand gegen Atomenergie in Sachsen.

Auf der Seite des BUND Bundesverbandes sind ausführliche Informationen zu Kernkraft zu finden.

23. April 2016

TTIP-Demonstration in Hannover

Am 23. April demonstrierte der BUND Dresden in Hannover gemeinsam mit 90 000 weiteren Demonstrant*innen gegen die Umsetzung der Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA). Um an der Demonstration teilnehmen zu können, organisierte der BUND Dresden gemeinsam mit dem BUND Leipzig  je einen Bus, den auch Privatpersonen ebenso wie Vertreter von Greenpeace Dresden oder der TU Umweltinitiative zur Anreise nutzten.

Ein breites Bündnis aus Verbänden, Organisationen und Parteien forderte einen Welthandel, der Umwelt-, Sozial-, und Verbraucherstandards stärkt und demokratische Strukturen nicht untergräbt. TTIP und CETA hingegen gelten zu Recht durch die intransparente Verhandlung sowie undemokratischer Elemente wie Schiedsgerichte und die so genannte regulatorische Kooperation als Gefahr für Demokratie, Sozialstandards und den Schutz von Umwelt, Verbrauchern, Arbeitnehmern.

Mehr Informationen vom BUND über die Freihandelsabkommen gibt es hier.

Bilder von der Demonstration gibt es hier und auf der Facebookseite der BUNDJugend.

16. April 2016

Elbwiesenreinigung

Zur jährlichen städtischen Elbwiesenreinigung am 16. April sammelten Aktive der BUND Regionalgruppe gemeinsam mit weiteren Freiwilligen im Loschwitzer Flächennaturdenkmal Pappelwäldchen Abfälle, die sich im Laufe des vergangenen Jahres angesammelt hatten. Neben Verpackungen aus Plastik und Aluminium, leeren Flaschen und Gartenabfällen fanden sich auch kaputte Regenschirme, Autoreifen und Elektroschrott. Die Reinigung trug dazu bei, die ehemalige Anbaufläche für Pappelkreuzungen als Lebensraum für die Arten einer natürlichen Hartholzaue zu erhalten.

23. März 2016

Sachsens Natur bewahren! - Petitionsübergabe

Mehr als 4000 Unterschriften unter der Petition "Sachsens Natur bewahren!" wurden am 23. März dem Petitionsausschuss im sächsischen Landtag übergeben. Bereits 13:30 forderten Unterstützer der Petition, darunter der Initiator Jens Weber, sowie Vertreter von BUND, NABU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor dem Landtag die Umsetzung der in der Petition geforderten Maßnahmen:

Diese richten sich zum Einen gegen bürokratische und finanzielle Hindernisse, die Naturschutzakteuren den Zugang zu Fördermitteln erheblich erschweren. Zum Anderen beinhalten sie die Errichtung eines landesweiten Netzes von Naturschutzstationen, die Erhöhung der Personalkapazitäten in den Naturschutzbehörden und die Festschreibung von Pestizidverboten in allen Naturschutzgebieten.

Zur Pressemitteilung.

22. März 2016

Freilichtmuseum zum Weltwassertag

Zum Weltwassertag am 22. März gestaltete ein Zusammenschluss der dresdener Gruppen der Organisationen BUND, NAJU , viva con agua, Greenpeace, Ingenieure ohne Grenzen, Albert-Schweitzer-Stiftung und archenova ein Freilichtmuseum am Dr.-Külz-Ring. Verschiedene Themen, bei denen das Wasser eine wesentliche Rolle spielt, wurden präsentiert. Die BUND Regionalgruppe Dresden informierte gemeinsam mit der NAJU über Notwendigkeit der Erhaltung von Auwäldern als natürlichen und artenreichen Hochwasserschutz, sowie über ökologische Probleme technischen Hochwasserschutzes. Weiterhin wurde die Meer- und Trinkwasserverschmutzung durch Plastik und Mikroplastik, virtueller Wasserverbrauch und Entwicklungshilfe bei der Trinkwasserversorgung thematisiert.

11. März 2016

Nuklearkatrastrophe von Fukushima: Mahnwachen des BUND Dresden

Aktivist*innen der BUND Regionalgruppe Dresden hielten am 11. März zwei Mahnwachen anlässlich des fünften Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Fukushima ab. Von 10 - 12 Uhr und von 14 - 16 Uhr wurde auf der Prager Straße und am Albertplatz für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft plädiert. Denn auch in Deutschland sind die verbleibenden acht Atomkraftwerke nur unzureichend für den Ausnahmefall gesichert. Ebenso verursachen der  Uranerzabbau, der Normalbetrieb von AKW und die Lagerung radioaktiver Abfälle bis heute ungelöste gesundheitliche und ökologische Probleme.

Zur Pressemitteilung.

Mehr Bilder der Mahnwachen auf flickr.

4. März 2016

Protest gegen Baum-Ab-Gesetz

Demonstrant*innen der BUND Regionalgruppe Dresden und des BUND Landesverbandes Sachsen machten am 4. März 9:30 Uhr vor dem Landtag auf die verheerenden Folgen unregulierter Baumfällungen für Mensch und Natur aufmerksam.

Anlass war eine Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft, in der ein Gesetzentwurf zur nachhaltigen Baumbestandssicherung diskutiert wurde. Als Sachverständiger war der Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen, Dr. David Greve, geladen. Dr. David Greve befürwortete einen umfassenderen Schutz von Stadtgrün und forderte die Rücknahme des "Baum-Ab-Gesetzes".

Fotos und Videos der Protestaktion gibt es auf flickr, die Pressemitteilung des BUND Sachsen ist hier einzusehen.

20. Februar 2016

Obstbaumschnitt auf der Streuobstwiese Radebeul

Am 20.2.2016 trafen sich wieder fünfzehn Mitglieder und Freunde der BUND Regionalgruppe Dresden  zum Pflegeeinsatz auf unserer Streuobstwiese in Radebeul. Wie in jedem Jahr, ist der Erziehungsschnitt die erste Maßnahme im Jahr zur Pflege dieser Streuobstwiese.

Der regelmäßige jährliche Erziehungsschnitt in den ersten Jahren fördert nicht nur das Wachstum, sondern vor allem den Aufbau eines langfristig stabilen Kronengerüstes und die Entwicklung breiter, gut belichteter/belüfteter und gut beerntbarer Baumkronen.

Mehr...

Fukushima & Tschernobyl

Im Jahr 2016 hat nicht nur die Nuklearkatastrophe von Fukushima ihren bereits 5. Jahrestag, auch das Unglück von Tschernobyl jährt sich zum 30. Mal. Die Regionalgruppe Dresden hält deswegen am Freitag, dem 11. März zwei Mahnwachen in Dresden ab. Von 10 bis 12 Uhr wird eine Mahnwache an der Prager Straße, von 14 bis 16 Uhr eine weitere am Albertplatz stattfinden.

Der BUND Bundesverband hat zu diesem Anlass ein Video veröffentlicht:

4. Februar 2016

Sachsens Natur bewahren - Petition und Demonstration

Anlässlich der aktuellen Debatte der Grünen forderten etwa 25 Demonstrant*innen der BUND Regionalgruppe Dresden und anderer Organisationen am 04.02 10:00 Uhr vor dem Landtag einen angemessenen Umgang mit Naturschutzfördermitteln in Sachsen.

Zur Zeit werden Naturschutzprojekte hauptsächlich mit EU-Fördermitteln unterstützt - in völlig unzureichendem Maße. Während der letzten elf Monate wurden von insgesamt 300 Projektantträgen nur zwei Prozent bewilligt. Dadurch haben viele Naturschützer, die ihrer unverzichtbaren Arbeit dennoch nachkamen, mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. In anderen Fällen können Naturschützer ihre Arbeit überhaupt nicht mehr fortsetzen. Der Erhalt einzigartiger Biotope und der Artenvielfalt ist so unmittelbar gefährdet.

Die BUND Regionalgruppe Dresden unterstützt die Forderung der Grünen-Fraktion, der Freistaat Sachsen müsse Landesmittel für den Naturschutz bereitstellen und für erbrachte Leistungen sofort Fördermittel auszahlen.

Eine von Jens Weber initiierte Petition fordert den Landtag auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Zur Online-Petition.

Weitere Informationen zu Petition gibt es hier, der Petitionstext und die Unterschriftenliste ist hier zu finden.

Mehr Fotos von der Demo auf flickr.

16. Januar 2016

Wir haben es satt! Demonstration in Berlin

Die BUND Regionalgruppe Dresden kam am 16. Januar mit etwa 23 000 weiteren Demonstrant*innen in Berlin zusammen, um unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern" gegen die aktuelle Agrarpolitik zu protestieren. Im Fokus stand die Forderung nach ökologischen, regionalen und fairen Produktions- und Vertriebsstrukturen in der Landwirtschaft, um weltweit den Folgen der industriellen Lebensmittelproduktion entgegenzutreten. In der Kritik standen unter Anderem die unzureichenden Umwelt- und Tierschutzstandards in der Massentierhaltung und dem konventionellem Lebensmittelanbau. Ebenso wurde vor den Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) gewarnt, um auf Risiken wie der Vernachlässigung des Verbraucherschutzes hinsichtlich gentechnisch und hormonell veränderter Lebensmittel aufmerksam zu machen. Weiterhin sind Landflucht - besonders in den Ländern des globalen Südens - und Dumpingpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse durch Exportsteigerung  symptomatisch für die gegenwärtige Agrarindustrie. Eine Kehrtwende in Agrarpolitik und -industrie, ebenso wie im Kaufverhalten jedes Einzelnen ist daher dringend notwendig.

Die Regionalgruppe Dresden war mit 80 Teilnehmern vertreten, die in zwei Bussen angereist sind.

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