BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Tipps

Hier finden Sie 24 Tipps, die wir 2016 als "Türchen" des Adventskalenders veröffentlicht haben. Wir hoffen, es sind Anregungen für Sie dabei!

1 - Glasflaschen

Glasflasche

Glasflaschen sind eine gute Alternative zu Plastikflaschen, denn bei der Herstellung von Plastikflaschen, werden dem Kunststoff diverse Zusatzstoffe wie Weichmacher, Stabilisatoren u.ä. beigemischt. Diese Stoffe sind im Plastik meist nicht fest gebunden und können mit der Zeit an die Umwelt abgegeben werden. Glasflaschen haben viele Vorteile, leider hat Glas mehr Gewicht und die Herstellung ist aufwendig. Mehr Vorteile von Glasflaschen hier. Mehr Informationen über die toxischen Schadstoffe im Plastik hier.

2 - Upcycling

Upcycling

Etwas Neues, etwas Altes - wie wärs mit 'aus Alt mach Neu’? Upcycling als Alternative zu der alljährlichen Geschenkeflut. Wenn Sie sich mal im Upcycling ausprobieren wollen, dann schauen Sie doch mal bei Smarticular. Dort finden Sie viele gute Anregungen.

Bei Festen basteln wir auch gern selber und freuen uns über Ihre Gesellschaft. Termine finden Sie hier.

3 - Mehrwegbecher

Mehrwegbecher

Sich mal schnell einen Kaffee für unterwegs holen und dann den Becher im nächsten Mülleimer entsorgen - für viele ein alltägliches Ritual. Es ist aber eine unnötige Ressourcenverschwendung. Deshalb empfiehlt der BUND Dresden den Mehrwegbecher! So kann man das Heißgetränk unterwegs ohne schlechtes Gewissen geniessen.

Die Deutsche Umwelthilfe hat mehr Informationen über Mehrwegbecher.

4 - Secondhand

Secondhand Laden

Im Secondhand Laden kann man Kleidung mit einem kleineren ökologischen Fussabdruck kaufen. Eine andere Möglichkeit sind Tauschpartys - wie z.B. von der BUNDjugend Dresden regelmäßig veranstaltet werden. Denn abgelegte Sachen könnten der Schatz von jemand Anderem werden. Hier geht es zu unseren Terminen.

5 - Seife

Seife

Mit festen Seifen und Shampoos spart man viel Verpackungsmüll. Außerdem sind es wunderschöne dekorative Geschenke und schmücken jedes Bad. Hier wird erklärt wie Naturseifen hergestellt werden. ©Smarticular

Natürlich gibt es auch schöne Naturseifen zu kaufen. Schauen Sie doch im Bioladen mal danach.

6 - Stoffbeutel

Stoffbeutel

Eine gute Möglichkeit beim Einkauf Plastiktüten zu vermeiden, ist es immer einen Stoffbeutel dabei zu haben. So ist man auch bei spontanen Shoppingtouren immer vorbereitet.

Tipp: Ein schöner, vielleicht selbst gestalteter Beutel ist ein tolles Geschenk!

7 - Plastik aus Erdöl

Plastik

Um 1 kg Plastik zu produzieren werden mindestens 2 kg Erdöl verbraucht. Bei der Verbrennung von Müll gelangen bei Mischplastik 3 kg CO2 in die Atmosphäre. Um einen essentiellen Beitrag gegen Ressourcenverschwendung und Klimawandel zu leisten, können Sie Plastik-Einwegprodukte vermeiden. Tipps dazu hier.

8 - Wochenmarkt

Wochenmarkt

Obst und Gemüse sind im Supermarkt oft in Plastikfolie eingepackt. Versuchen Sie Obst und Gemüse auf dem Markt zu kaufen - dort kann man die Menge selbst bestimmen, die Sie brauchen. Außerdem unterstützen Sie so lokale Produzenten.

Hier gibt’s eine Übersicht der Wochenmärkte in Dresden.

9 - Verpackungslos

Lose Dresden

Verpackungsfrei einkaufen in Dresden? Wo geht das? Lose Dresden! Bestimmen Sie selbst wie viel Müsli, Nudeln oder Chilipulver Sie mitnehmen wollen. So vermeiden Sie Verpackungen und kaufen effizienter ein.

Bildquelle: Lose Dresden 2015

10 - Produktcheck

Tox Fox

Erschreckend: Viele Kinderspielsachen bestehen aus ursprünglich hartem Kunststoff PVC (Polyvinylchlorid), dem weich machende Chemikalien – zum Beispiel schädliche Phthalat-Weichmacher - zugesetzt wurden. Der BUND hat mit dem ToxFox einen Produktcheck entwickelt, der Verbraucher*innen hilft, Kosmetik- und Kinderartikel auf Schadstoffe zu prüfen (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V n.d.).

Weitere Informationen rund um’s Thema ToxFox.

11 - Leitungswasser

Leitungswasser

Leitungswasser ist das in Deutschland am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Kurioserweise sind die Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung nicht so streng sind wie die der Trinkwasserverordnung. Also selbst feinste Nobel-Wässerchen dürfen mehr Schadstoffe enthalten als einfaches Wasser aus der Leitung. (Quelle: Gürster 2016).
Dresden sagt: Die gesetzlichen Bestimmungen zur Qualitätskontrolle und die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers werden erfüllt. (Quelle: Landeshauptstadt Dresden

Flaschenwasser ist auch allein aus Nachhaltigkeitsgründen klar abzulehnen: Oft werden die Flaschen weit transportiert und hinterlassen so einen massiven CO2-Fußabdruck. Es bleibt auch der Verdacht, dass hormonell wirksame Chemikalien aus den Plastikflaschen ins Wasser übergehen können (Quelle: Wagner & Oehlmann 2009). Mehr Informationen der Goethe Universität Frankfurt.

12 - Synthetik-Fasern

Synthetik-Fasern

Fleece-Stoffe werden aus Plastikflaschen mit einem energetisch hohen Aufwand im Ausland hergestellt. Diese Kleidungsstücke mit Kunstfaseranteil (wie Fleecejacken, Funktionskleidung) aber auch ganz normale Shirts mit Chemiefaser-Anteil (Polyester, Nylon, Acryl) verlieren bei jedem Waschgang bis zu 2000 winzige Fasern. Die Waschmaschinen können diese mikroskopisch kleinen Partikel nicht herausfiltern – genauso wenig die Kläranlagen. So landet dieses Mikroplastik praktisch ungehindert in den Meeren.
Man kann seine Kleidung nach und nach auf Baumwolle oder andere Naturfasern umstellen.

13 - Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum

Der klassische Weihnachtsbaum wächst meist in Monokulturen, wird mit Pestiziden behandelt oder kommt aus dem Ausland. Das schadet der Umwelt und der eigenen Gesundheit. ABER es gibt Weihnachtsbäume aus nachhaltigem Anbau.

In Dresden kann man Bio-Weihnachtsbäume vom Forstbetrieb Mette erwerben. Meist am Straßburger Platz 1 vom 7.- 23.12., Mo - Fr 9-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr. 
Wer den Verkaufsstand nicht erreicht, kann sich für eine regionale Baumart entscheiden, wie z.B. die Gemeine Fichte oder die Gemeine Tanne.

14 - Plastik im Meer

Plastik im Meer

5.250.000.000.000 - so viele Plastikteilchen sind circa in unseren Weltmeeren. Davon stammen 80 % vom Land (durch Flüsse und Verwehungen) und nur 20 % von Schiffen/Fischerei und Bohrplattformen. In verschiedenen Meeresregionen haben Wissenschaftler Wasserproben untersucht. Stellenweise gab es Proben, die sechsmal so viel Plastik wie Plankton enthielten.
Die Vielfalt des Plastikmülls ist groß: Fischernetze, Mikroplastik aus Kosmetika und sogar Gewächshäuser. Dies birgt unterschiedliche Gefahren. Tiere verheddern sich und Plastik wird mit oder anstatt von Nahrung aufgenommen. Dabei verenden viele Tiere. (Flatley 2015)
©Utopia. Weitere Informationen hier.

15 - Mikroplastik

Mikroplastik

Verstehen Sie nur Bahnhof wenn Sie die Inhaltsstoffe einer Shampoo-Flasche, Zahnpasta-Tube und anderer Kosmetik-Produkte durchsehen? Steht da vielleicht Polyquartenium-7, Nylon-6 oder Acrylates Copolymer … alles Mikroplastik. Die APP "Codecheck" klärt Sie über die Inhaltsstoffe auf und kann noch mehr! Sehen Sie selbst!

16 - Müllsammelaktion

Müll sammeln

“Es ist ja nur ein kleines bisschen Müll!” Wenn aber jeder so denkt, dann ist es nicht nur ein kleines bisschen. Achten Sie darauf keinen Müll liegen zu lassen und trennen Sie den Müll sorgfältig. 

Der BUND Dresden nimmt jedes Jahr an der Elbwiesenreinigung teil und säubert den Prießnitzgrund. Termine finden Sie hier.

17 - Holzzahnbürste

Holzzahnbürste

Nach ein paar Wochen soll die Zahnbürste ausgetauscht werden. Dabei entsteht viel Plastikmüll. Probieren Sie doch mal eine Wechselkopf-Zahnbürste oder eine aus Bambus. Was für Bambus-Zahnbürsten gibt es? Wie gut sind diese? Mehr dazu hier©Smarticular

18 - Leben ohne Müll

Blog

Zero Waste. Ohne Müll den Alltag bestreiten? Wie soll das gehen? Shia bloggt über ihre praktischen Erfahrungen mit dem Zero-Waste Leben und gibt Tipps weniger Müll zu produzieren. Zum Blog.

19 - Menstruationstasse

Menstruationstasse

Und wieder kommt die Regel. Und wieder entsteht so viel Müll. Aber wusstest du, dass es Alternativen zu Einwegprodukten gibt? Baumwollbinden, Schwämme oder sogar Menstruationstassen. Hier gibt es mehr Informationen über Menstruationstassen.

20 - Zeit schenken

Zeit schenken

Wandern, zusammen backen oder kochen, ins Theater gehen... Es gibt viele Aktivitäten die man zusammen machen kann. Anstelle von einem materiellen Geschenk, schenken Sie doch Zeit, die man gemeinsam verbringen kann. Das ist ein schönes persönliches Präsent, was Freude bringt. ©Smarticular

21 - Alles Gurke?

Gurke

Die Gurke "Bio" einkaufen, aber wieso ist sie nur in Plastik verpackt!? Was tun? Doch lieber nicht "Bio" kaufen wegen dem Kunststoff? Wieso die Gurke eingeschweißt ist, erzählt der Bayern 1-Umweltkommissar.
"Bio" einkaufen, ohne Plastikhülle! In Bioläden wird Gemüse und Obst ohne Plastikverpackung angeboten. Außerdem unterstützen Sie damit regionale Produzenten.

22 - Plastic Whale

Plastic whale

Ein Boot aus Plastikmüll, entstanden durch Plastik fischen - nur ein Witz oder gibt es das wirklich? Auf den Kanälen von Amsterdam und im Hafen von Rotterdam wird dies angeboten. Die Mission ist, die Gewässer von Plastik zu befreien. Die Umsetzung: mit dem Boot fahren und soviel Müll wie möglich heraus fischen, um daraus ein weiteres Boot herzustellen. Gutes tun und Spaß dabei haben! Wir wünschen uns den “Plastic Whale” in Dresden! 

Was kann man noch aus Plastikmüll machen? Wie wär's mit WasteBoards! WasteBoards ist Teil von der Plastic Whale Initiative.

23 - Füller

Füller

.. eins der wichtigsten Werkzeuge für jede*n Schüler*in. Wenn die Tinte mal wieder alle ist, müssen neue Patronen gekauft werden. Es gibt Patronenfüller mit Konverter oder Kolbenfüller. Dabei wird Tinte aus einem Tintenfass nachgefüllt. So entsteht kein Müll in Form von Tintenpatronen.
Das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg hat eine Liste von umweltfreundlichen Schulmaterialien zusammengefasst, die nicht nur für Schüler*innen relevant ist, sondern auch für die weitere Ausbildung und den Arbeitsalltag. Hier gibts das PDF.

24 - Suffizienz

Suffizienz

Wie kann man Plastik ersetzen? Was kann man tun, um der Umwelt weniger Schaden zuzufügen? Viele suchen nach Alternativen. Aber wenn wir wirklich Umweltschutz leisten wollen, reicht es nicht, nur nach Alternativen zu suchen. Die Lösung heißt Suffizienz.

Mehr Informationen hier

Quelle: http://dresden.bund.net/aktiv_werden/nachhaltigkeits_tipps/