Naturschutz mit der Sense: natURsprung 2016

 

 

Willst du mal raus aus der Stadt, weg vom Alltag, ein bisschen Landluft schnuppern, wie vor hundert Jahren die Wiese mit der Sense mähen? Hier bist du genau  richtig! Eine Woche lang machen wir es uns in einer kleinen Pension im tiefsten Erzgebirge gemütlich. Tagsüber werden wir die Muskeln anstrengen beim Sensen und in der 2. Tageshälfte wollen wir am Lagerfeuer diskutieren, in spannenden Workshops das Thema Landwirtschaft und Naturschutz durchleuchten und auf sonnigen Wanderungen die Gegend erkunden.

Wer ist dabei?

20 junge Natur- und Umweltinteressierte ab 16 Jahren im Schüler- und Studentenalter


Was wollen wir machen?

  • Praktischer Naturschutz: Wiesenmahd mit der Sense
  • Workshops: Sensenkurs | Vegan kochen | Eigene Seife und Shampoo aus Naturmaterialien herstellen | Pflanzenbestimmung | Kräuterwanderung/-küche
  • Vorträge: Bergwiesenpflege und Moorrevitalisierung | Bienen | Landwirtschaft und Naturschutz im Erzgebirge: Glyphosat, Boden, Bioland?
  • Exkursionen: Besuch von Alpaka-Hof | Besuch der Wetterwarte auf dem Fichtelberg

und außerdem: Lagerfeuer, Nachtrodeln, Picknick

 

Wo geht's hin?

NSG Fichtelberg; Oberwiesenthal, tschechische Seite: Pension St. Johannes in Loucná pod Klínovcem

 

Wieviel kostet's?

Unterkunft und Verpflegung sind für dich kostenlos; nur die Anreise wird selbst finanziert.

 

Anmeldung:

Wenn du mitkommen möchtest, melde dich bis zum 1. Juli 2016 unter
bund.dresden@bund.net


Hintergrund der Wiesenpflege:

Der Mensch hat im Erzgebirge eine einzigartige artenreiche Kulturlandschaft geprägt: die Bergwiesen und den Borstgrasrasen. Da die steilen Bergwiesen im Zechengrund nicht mit Rasenmähern gepflegt werden können, muss man zur Handsense greifen. Nur so kann der passende Lebensraum für die wertvolle Flora und Fauna erhalten und kultiviert werden.

Artenschutz für: z. B. Blauer Quirl, Klaffender Eisenhut, Fettkraut, Fuchssches Knabenkraut, Großer  Klappertopf, Arnika, Moose: Philonotis seriata, Bruym weigelii

Sei dabei!

… die Erde braucht Freunde …