Naturschutz mit der Sense: natURsprung 2017

  • Geländebegehung
  • Rechen
  • Sensenkurs

 

Willst du mal raus aus der Stadt, weg vom Alltag, ein bisschen Landluft schnuppern, wie vor hundert Jahren die Wiese mit der Sense mähen? Hier bist du genau richtig! Eine Woche lang machen wir es uns in einer kleinen Pension im tiefsten Erzgebirge gemütlich. Tagsüber werden wir die Muskeln anstrengen beim Sensen und in der 2. Tageshälfte wollen wir am Lagerfeuer diskutieren, in spannenden Workshops werkeln und auf sonnigen Wanderungen die Gegend erkunden. Packen wir es an!

Konkret heißt das:

7 Tage
20 Menschen, davon 6 tatkräftige Mitarbeiter*innen des BUND
1 Sensenlehrer
4 Wiesen = 1,25 ha Fläche
18 Sensen, 16 Rechen, 2 Astscheren, 1 Motorsense, 2 Dengelstöcke, 1 Forstseilwinde
3 Big Packs Heu


Was wollen wir machen?

  • Praktischer Naturschutz: Wiesenmahd mit der Sense und Heu rechen
  • Workshops: Sensenkurs | DIY-Workshop mit Naturmaterialien | Pflanzenbestimmung | Kräuterwanderung - das Kraut des Erzgebirges: Bärwurz!
  • Vorträge: Bergwiesenpflege und Artenschutz - wozu überhaupt? | Kampf für die Natur- und Umweltbewegung hier und dort | Naturschutz unter die Lupe genommen
  • Exkursionen: Besuch einer lokalen Käserei | Besuch der Wetterwarte auf dem Fichtelberg

und außerdem: Lagerfeuer, Nachtrodeln auf der Sommerrodelbahn, Wanderung, Picknick

 

Wo geht's hin?

NSG Fichtelberg; Oberwiesenthal, tschechische Seite: Pension St. Johannes in Loucná pod Klínovcem

 

Wieviel kostet's?

Unterkunft und Verpflegung sind für dich kostenlos; nur die Anreise wird selbst finanziert.

 

Anmeldung:

Wenn du mitkommen möchtest, melde dich bis zum 1. Juli 2017 unter
bund.dresden@bund.net


Hintergrund der Wiesenpflege:

Der Mensch hat im Erzgebirge eine einzigartige artenreiche Kulturlandschaft geprägt: die Bergwiesen und den Borstgrasrasen. Da die steilen Bergwiesen im Zechengrund nicht mit Rasenmähern gepflegt werden können, muss man zur Handsense greifen. Nur so kann der passende Lebensraum für die wertvolle Flora und Fauna erhalten und kultiviert werden.

Artenschutz für: z. B. Blauer Quirl, Klaffender Eisenhut, Fettkraut, Fuchssches Knabenkraut, Großer  Klappertopf, Arnika, Moose: Philonotis seriata, Bruym weigelii

Sei dabei!

… die Erde braucht Freunde …