NKI: Alles Sellerie oder was? Klimafreundlich Kochen in Dresden.

Das Problem bei der Wurzel packen

Fahrrad
©BUND Dresden

Ob Kartoffeln aus Nachbars Garten, Erdbeeren im Winter oder Fisch aus der Tiefsee - jedes Lebensmittel hat eine Vorgeschichte.

Von der Anbaufläche, über den Transportweg bis hin zur Verpackung beeinflußt es unsere Umwelt und das Klima. Der Klimawandel ist längst Realität und unsere Ernährung trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Klimaziele in weiter Ferne liegen. Dabei können wir besonders beim Einkauf und in der Küche mit einfachen Mitteln einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

Wir erläutern die Zusammenhänge zwischen unserem Handeln und dessen Auswirkungen und zeigen Mittel und Wege auf, um im Alltag einen effektiven Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten.

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Veranstaltungsreihe

Klimakochen
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Wir bieten  Exkursionen zu regionalen Erzeugern und Koch-Seminare an. Jede Exkursion und jedes Koch-Seminar haben ein Schwerpunktthema wie z. B. „Alte Sorten“ oder „Kräuterküche“. Wir wollen bei den Besuchen der Erzeugerstätten direkt Lebensmittel mitnehmen, oder in einem kleinen Arbeitseinsatz selbst ernten, die wir später im Koch-Seminar verarbeiten. Die Exkursion und der Kochkurs zu einem Thema sind nicht einzeln buchbar.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie uns gern an. Hier gehts zu den Terminen (mit Beschreibung)!

Die Exkursion und der Kochkurs zu einem Thema stehen nicht einzeln zur Teilnahme.

1. Thema Foodsharing: "Organisiertes Chaos"
21.04. Exkursion und 22.04. Kochkurs

2. Thema Essbares aus der Natur: "Sammlerliebe"
16.06. Exkursion und 17.06. Kochkurs

3. Thema Alte Sorten: "Back to the roots"
25.08. Exkursion und 26.08. Kochkurs

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4. Thema Regionaler Wein: "Weinfest"
27.10. Exkursion und 28.10. Kochkurs

5. Thema Klimafreundliches Fleisch: "Wilde Zeiten"
15.12. Exkursion und 16.12. Kochkurs

Hier gehts zum Anmeldeformular!
Bitte beachten Sie, dass Sie immer an einem Thema als Ganzes teilnehmen. Die Exkursion und der Kochkurs bauen aufeinander auf.

Natur
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Ziel und Inhalt des Vorhabens

Die Regionalgruppe Dresden des BUND Sachsen tritt dem Klimawandel in der eigenen Küche entgegen. Das Projekt „Alles Sellerie oder was? Klimafreundlich Kochen in Dresden“ deckt die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Umwelt auf. Alle zwei Monate finden saisonal angepasste Exkursionen mit anschließendem Kochkurs in Dresden statt. 

Die Teilnehmer*innen schauen Produzent*innen über die Schulter und wandern mit Expert*innen durch das Dresdner Umland, um die Schätze der Region zu entdecken. Dabei soll wieder ein Bezug zu den Lebensmitteln hergetellt werden. Das Mangos nicht im Supermarkt wachsen und kein Käse fertig aus der Kuh fällt ist natürlich allen klar. Doch wie viele Produktionsschritte hinter unseren Nahrungsmitteln stecken, wird uns erst wieder klar, wenn wir hinter die Kulissen blicken.

In den anschließenden Kochkursen kreieren die Teilnehmenden gemeinsam mit Dresdner Köchen Menüs zum Nachahmen: alltagstauglich, umweltbewusst, kreativ und vor allem lecker. Wir wollen keine radikalen Ernährungsdogmen verbreiten, sondern in geselliger Runde ins Gespräch kommen.

Die Ernährungsindustrie ist für einen großen Teil der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Dabei gibt es besonders an dieser Stelle für Konsument*innen viele Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln einen effektiven Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.

Unter anderem unterstützen die Kochschule des Villandry, das Büro quer und das Fotostudio blendeauf das Projekt.

BMUB

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Titel des Vorhabens: "NKI: Alles Sellerie oder was? Klimafreundliche Küche in Dresden"
Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2019
Förderkennzeichen: 03KKW0053



Projektkoordinatorin Barbara Braun

Projektkoordinatorin Frederike Becker

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