28. Oktober 2016

umundu: Nachhaltigkeit findet Stadt

Wie können Städte von Klima- und Umweltverschmutzern zu Orten gelebter Nachhaltigkeit werden? Im Rahmen des Umundu-Festivals luden wir in Zusammenarbeit mit dem BUND Landesverband Sachsen verschiedenste Vertreter von Projekten undInitiativen ein, die neue Schritte in eine nachhaltige Richtung bereits umgesetzt haben. Wir eröffneten mit Kurzvorstellungen unsere Veranstaltung. Im Anschluss konnten die Referenten mit der Zuhörerschaft in einer Art "World-Café" ins Gespräch kommen, um von ihren Erfahrungen, Erfolgen und den Herausforderungen zu berichten. Es fanden sich kleinere Gruppen zusammen, die nach einer Weile zum nächsten Fachgespräch wechselten. Entstanden war eine wirklich gelungene Veranstaltung, in der Ideen zur Weiterarbeit, Vernetzung unter den Referenten, aber auch mit Dresdnern entstanden. Mehr...

21. Oktober 2016

Pflegeeinsatz Steinbruch „Himmelsbusch“

Bei herbstlichem aber trocknem Wetter trafen sich am 21.10. wieder einige Mitglieder der BUND Regionalgruppe Dresden zum Pflegeeinsatz am Steinbruch „Himmelsbusch“ in Radebeul. Unsere Aufgabe ist es am Steinbruch den Wildwuchs, wie Brombeere, Robinie und weiteren nicht standortgerechten Pflanzenarten, zu entfernen. 

Warum tun wir das? Der Steinbruch ist ein wichtiges Refugium für wärmeliebende, teilweise vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten, z.B. Gelbe Scarbiose (Scabiosa ochroleuca), Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) oder Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes). Diese sind zum Teil gefährdet oder stark gefährdet, da sie besonders an ihren Lebensraum angepasst sind. Da diese Pflanzen sehr konkurrenzschwach sind werden sie durch Eutrophierung und Verbuschung von den konkurrenzstärkeren Pflanzen verdrängt. Durch die jährlichen Pflegemaßnahmen konnten sich bis heute einige dieser bedrohten Pflanzenarten an diesem Standort halten. Vielen Dank an die fleißigen Helfer! Eine genaueres Monitoring steht noch aus.

24. September 2016

Interkulturelles Straßenfest: Einwanderer aus Südamerika

Tomate, Mais, Kartoffel… Das sind Neophyten (Pflanzen, die sich in Gebieten ansiedeln, in denen sie zuvor nicht heimisch waren.) Diese Einwanderer sind aus unserem Gemüseanbau nicht mehr wegzudenken. Darüber und über unsere Arbeit hat der BUND Dresden auf dem 26. Interkulturellen Straßenfest am 24.09.2016 berichtet. Der Ausländerrat Dresden hat zu diesem bunten Straßenfest im Rahmen der Interkulturellen Tage vom 18.09. - 02.10.2016 eingeladen.

Ein kleiner Eindruck von unserem Stand auf dem 26. Interkulturellen Straßenfest finden Sie hier.

17. September 2016

320.000 sagen: TTIP und CETA nicht mit uns!

Am Wochenende gingen Menschen in den Städten Leipzig, Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln und Stuttgart auf die Straße. Die Vorstandsvorsitzende der Regionalgruppe Dresden Jutta Wieding hat sich in Leipzig für den BUND klar positioniert: "... Wir sagen: CETA und TTIP nicht mit uns! Denn das bedeutet noch mehr Macht den großen Konzernen. Denn spätestens seit der Wirtschafts- und Finanzkrise ist klar, dass uns Bürger*innen der Kurs zu immer weniger Regeln für die Wirtschaft teuer zu stehen kommt! Dass eine Energiewende in Deutschland blockiert wird, wenn unsere Regierung Angst vor Automobil-, Energie- und Agrarunternehmen hat. CETA und TTIP gehören zu einem Freihandelssystem, das völkerrechtliche Verträge wie das Klimaschutzabkommen von Paris, die Biodiversitätskonvention oder die Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele systematisch konterkariert."

Die Rede in voller Länge gibts hier (PDF). Und ein Live-Mitschnitt ist hier (youtube) zu sehen.

16. September 2016

Park(ing) Day

Der Park(ing) Day ist ein weltweiter Aktionstag, an dem auf den massiven Platzverbrauch von Automobilen in der Stadt aufmerksam gemacht wird. Ersannen von einem Künstler aus San Francisco wird dieser Tag inzwischen weltweit begangen. Dieses Jahr gestaltete der BUND Dresden zusammen mit dem ADFC und Greenpeace die Parkflächen vor den Restaurants in der Kreuzstraße in eine gemütliche Oase zum Entspannen und Verweilen um. Die Highlights waren das von der BRN bekannte Smoothie-Bike, mit dem sich jede*r ein eigenes Getränk erstrampeln kann und Musiker des Projektes "Paradiesisch Musizieren" des Dresdner Künstlers Paul Hoorn. Auch Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen stattete dem verschönerten Parkplatz einen Besuch ab.

Die DNN berichtete über die Aktion. Hier gehts zum Zeitungsartikel.

3. September 2016

BUNDer Protest gegen TTIP und CETA in der Dresdner Innenstadt

TTIP Protest

Der BUND zog am Samstag, 03.09. zusammen mit Greenpeace durch die Dresdner Innenstadt, um die Bevölkerung auf die Demo am 17.09. in Leipzig aufmerksam zu machen. Mit Demonstrationen in sieben Städten werden wir ein starkes Zeichen setzen. Gemeinsam fordern wir: TTIP und CETA stoppen - Für einen gerechten Welthandel! 

Im Herbst will die EU-Kommission Fakten schaffen und CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, unter Dach und Fach bringen. Auch die Verhandlungen um TTIP gehen in die heiße Phase. Deshalb ist es höchste Zeit, unseren Protest weiter zu verstärken. 

Mehr Informationen zu TTIP, CETA, TiSA und co. gibt es auf der Seite vom BUND Bundesverband.

20. August 2016

Sensen-Freude im natURsprung Camp 2016

Sensencamp

Dem Sensenmann möchte man lieber nicht begegnen. Doch wir haben die Sense in die Hand genommen und gemerkt, dass der Mythos sehr weit von der Realität entfernt ist. Bei schönstem Sommerwetter haben 20 junge und ältere Sensenmänner und -frauen eine Woche im NSG Zechengrund in Oberwiesenthal verbracht und hautnah Natur- und Artenschutz gelebt. Eine Tageszusammenfassung gibt es hier.

Die Bergwiesen wurden in diesem Jahr schon zum 2. Mal in Folge im natURsprung-Camp gepflegt. Die Mahd ist notwendig, um die einmalige artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten. Früher wurde die Sukzession auf den Wiesen durch die Beweidung verhindert. Da heute aufgrund der steilen Hanglange und der teilweise moorastigen Bodenbeschaffenheit Viehhaltung nicht mehr möglich ist und eine maschinelle Mahd aufgrund dessen auch entfällt. So müssen die Berghänge mit der Sense in Handarbeit gepflegt werden. Mit Sensenlehrer, Sonnenschein und viel Spaß haben wir die 1,1 ha problemlos geschafft und die Teilnehmer sagen: wir kommen im nächsten Jahr gern wieder mit.

Bildliche Eindrücke gibt’s hier.

8. August 2016

Leider nicht mehr verfügbar

Erdüberlastungstag

Achter August - war da was? Also letztes Jahr nicht, davor nicht und in den Jahren vorher auch nicht. Dieses Jahr fällt der Erdüberlastungstag auf den achten August. Dass das zum ersten Mal passiert, liegt nicht etwa daran, dass die Ressourcen der Erde dieses Jahr erstmalig in besorgniserregendem Ausmaß schwinden. Sondern daran, dass alle Ressourcen, die innerhalb eines Jahres auf unserem Planeten regeneriert werden können, jedes Jahr in einem immer kürzeren Zeitraum aufgebraucht werden.

Beim Erdüberlastungstag handelt es sich um das Datum, zu dem die menschliche Nachfrage nach natürlichen Ressourcen die jährliche Reproduktionskapazität der Erde übersteigt. Umso erschreckender ist, dass der Erdüberlastungstag jedes Jahr um einige Tage zeitiger stattfindet.

Gemeinsam mit Aktiven des Inkota-Netzwerks erinnerte der BUND Dresden mit einer Foto- und Videoaktion an den Erdüberlastungstag. Bilder gibt es auf dieser Seite von Inkota.

21. Juni 2016

Baumscheibenmahd in Radebeul

Um einen optimalen Wuchs der jungen Bäume auf der Streuobstwiese in Radebeul zu gewährleisten, trafen sich Aktive des BUND Dresden zur Baumscheibenmahd. Mit Hand- und Motorsense wurden Wiesenpflanzen im Umkreis von etwa einem Meter um den Baumstamm gemäht. So wurde der Nährstoff- und Wasserentzug verhindert und der Wuchs der Bäume gefördert. Mehr dazu...

20. Juni 2016

BUNDe Republik Neustadt 2016

Tetrapack-Upcycling, eine Buttonmaschine und ein Smoothiefahrrad: Zur BRN war am BUND-Stand "Mach es doch selbst!" angesagt. Sei es die Wiederverwertung von "Müll" zu bunten Portemonnaies, die Motivgestaltung von Ansteckern aller Couleur oder die Produktion von Strom mit einem fahrradbetriebenen Generator - es wurden allerlei unterhaltsame Ideen vorgestellt, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

28. Mai 2016

TTIP Demo 28. Mai in Leipzig

Der BUND Dresden organisierte eine gemeinsame Zuganreise zur Demonstration gegen TTIP, CETA und TiSA am 28. Mai in Leipzig. Vor Ort demonstrierten etwa 2000 Menschen. Neben Jutta Wieding, Vorstand des BUND Dresden und Sachsen, äußerten Redner von attac, Podemos, Pax Christi, den Parteien Bündis 90/Die Grünen und die Linke Kritik an den Freihandelsabkommen.

Die Rede von Jutta Wieding gibt es hier.

Mehr Informationen zu TTIP, CETA, TiSA und co. gibt es auf der Seite vom BUND Bundesverband.

22. Mai 2016

2. Langer Tag der StadtNatur

Langer Tag der StadtNatur

Nach einem Wochenende voller Angebote rund um die Dresdner StadtNatur fand der Lange Tag der StadtNatur 2016 am Abend des 22. Mai seinen Abschluss. Rund 40 Akteure und Besucher des Langen Tages der StadtNatur kamen im naturnah gestalteten Hinterhof der Görlitzer Straße 41 zusammen, um bei der Lesung von Gedichten, Musik und einem kleinen Imbiss das Wochenende ausklingen zu lassen.

Bereits zum zweiten Mal organisierte Ramona Hodam vom BUND Dresden den Tag der StadtNatur in der sächsischen Landeshauptstadt. Dank eines breiten Netzes zivilgesellschaftlicher Akteure und Privatpersonen stand die Vielfalt und Wichtigkeit der StadtNatur für eine lebenswerte Stadt im Fokus. Mitmach-Aktionen, Ausflüge, Führungen und Ausstellungen unterstrichen die Bedeutung der StadtNatur für die Lebensqualität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten.


Hier gibt es Bilder.

16. Mai 2016

Lausitzer Klima- und Energiecamp 2016

Lausitzer Klimacamp

Vom 9. bis zum 16. Mai fand in Proschim das Lausitzer Klima- und Energiecamp statt, um zum sechsten Mal globale Klimagerechtigkeit und den Ausstieg aus der Energiegewinnung mittels fossiler Brennstoffe zu fordern. Auch die BUND Regionalgruppe Dresden gestaltete das bunte Programm mit und bot ein Planspiel zu den wirtschaftlichen und politischen Hürden des Ausstiegs aus der fossilen Energiegewinnung an.

Im Rahmen des Klimacamps fand am Pfingstsamstag, dem 14. Mai, eine Anti-Kohle-Demo von Welzow nach Proschim statt. Ein breites Aktionsbündnis, darunter auch der BUND, forderte den Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kohle, den Ausbau erneuerbarer Energien und einen sozial verträglichen Strukturwandel.

Bilder von der Demo gibt es auf flickr.

23. April 2016

TTIP Demonstration in Hannover

Am 23. April demonstrierte der BUND Dresden in Hannover gemeinsam mit 90 000 weiteren Demonstrant*innen gegen die Umsetzung der Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA). Um an der Demonstration teilnehmen zu können, organisierte der BUND Dresden gemeinsam mit dem BUND Leipzig  je einen Bus, den auch Privatpersonen ebenso wie Vertreter von Greenpeace Dresden oder der TU Umweltinitiative zur Anreise nutzten.

Ein breites Bündnis aus Verbänden, Organisationen und Parteien forderte einen Welthandel, der Umwelt-, Sozial-, und Verbraucherstandards stärkt und demokratische Strukturen nicht untergräbt. TTIP und CETA hingegen gelten zu Recht durch die intransparente Verhandlung sowie undemokratischer Elemente wie Schiedsgerichte und die so genannte regulatorische Kooperation als Gefahr für Demokratie, Sozialstandards und den Schutz von Umwelt, Verbrauchern, Arbeitnehmern.

Mehr Informationen vom BUND über die Freihandelsabkommen gibt es hier.

Bilder von der Demonstration gibt es hier und auf der Facebookseite der BUNDJugend.

Elbwiesenreinigung am 16. April

Zur jährlichen städtischen Elbwiesenreinigung am 16. April sammelten Aktive der BUND Regionalgruppe gemeinsam mit weiteren Freiwilligen im Loschwitzer Flächennaturdenkmal Pappelwäldchen Abfälle, die sich im Laufe des vergangenen Jahres angesammelt hatten. Neben Verpackungen aus Plastik und Aluminium, leeren Flaschen und Gartenabfällen fanden sich auch kaputte Regenschirme, Autoreifen und Elektroschrott. Die Reinigung trug dazu bei, die ehemalige Anbaufläche für Pappelkreuzungen als Lebensraum für die Arten einer natürlichen Hartholzaue zu erhalten.

Sachsens Natur bewahren! - Petitionsübergabe am 23. März 2016

Mehr als 4000 Unterschriften unter der Petition "Sachsens Natur bewahren!" wurden am 23. März dem Petitionsausschuss im sächsischen Landtag übergeben. Bereits 13:30 forderten Unterstützer der Petition, darunter der Initiator Jens Weber, sowie Vertreter von BUND, NABU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor dem Landtag die Umsetzung der in der Petition geforderten Maßnahmen:

Diese richten sich zum Einen gegen bürokratische und finanzielle Hindernisse, die Naturschutzakteuren den Zugang zu Fördermitteln erheblich erschweren. Zum Anderen beinhalten sie die Errichtung eines landesweiten Netzes von Naturschutzstationen, die Erhöhung der Personalkapazitäten in den Naturschutzbehörden und die Festschreibung von Pestizidverboten in allen Naturschutzgebieten.

Zur Pressemitteilung.

Freilichtmuseum zum Weltwassertag

Zum Weltwassertag am 22. März gestaltete ein Zusammenschluss der dresdener Gruppen der Organisationen BUND, NAJU , viva con agua, Greenpeace, Ingenieure ohne Grenzen, Albert-Schweitzer-Stiftung und archenova ein Freilichtmuseum am Dr.-Külz-Ring. Verschiedene Themen, bei denen das Wasser eine wesentliche Rolle spielt, wurden präsentiert. Die BUND Regionalgruppe Dresden informierte gemeinsam mit der NAJU über Notwendigkeit der Erhaltung von Auwäldern als natürlichen und artenreichen Hochwasserschutz, sowie über ökologische Probleme technischen Hochwasserschutzes. Weiterhin wurde die Meer- und Trinkwasserverschmutzung durch Plastik und Mikroplastik, virtueller Wasserverbrauch und Entwicklungshilfe bei der Trinkwasserversorgung thematisiert.

Mahnwachen am 11. März

Aktivist*innen der BUND Regionalgruppe Dresden hielten am 11. März zwei Mahnwachen anlässlich des fünften Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Fukushima ab. Von 10 - 12 Uhr und von 14 - 16 Uhr wurde auf der Prager Straße und am Albertplatz für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft plädiert. Denn auch in Deutschland sind die verbleibenden acht Atomkraftwerke nur unzureichend für den Ausnahmefall gesichert. Ebenso verursachen der  Uranerzabbau, der Normalbetrieb von AKW und die Lagerung radioaktiver Abfälle bis heute ungelöste gesundheitliche und ökologische Probleme.

Zur Pressemitteilung.

Mehr Bilder der Mahnwachen auf flickr.

Protest gegen Baum-Ab-Gesetz

Demonstrant*innen der BUND Regionalgruppe Dresden und des BUND Landesverbandes Sachsen machten am 4. März 9:30 Uhr vor dem Landtag auf die verheerenden Folgen unregulierter Baumfällungen für Mensch und Natur aufmerksam.

Anlass war eine Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft, in der ein Gesetzentwurf zur nachhaltigen Baumbestandssicherung diskutiert wurde. Als Sachverständiger war der Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen, Dr. David Greve, geladen. Dr. David Greve befürwortete einen umfassenderen Schutz von Stadtgrün und forderte die Rücknahme des "Baum-Ab-Gesetzes".

Fotos und Videos der Protestaktion gibt es auf flickr, die Pressemitteilung des BUND Sachsen ist hier einzusehen.

Obstbaumschnitt auf der Streuobstwiese Radebeul am 20.02.2016

Am 20.2.2016 trafen sich wieder fünfzehn Mitglieder und Freunde der BUND Regionalgruppe Dresden  zum Pflegeeinsatz auf unserer Streuobstwiese in Radebeul. Wie in jedem Jahr, ist der Erziehungsschnitt die erste Maßnahme im Jahr zur Pflege dieser Streuobstwiese.

Der regelmäßige jährliche Erziehungsschnitt in den ersten Jahren fördert nicht nur das Wachstum, sondern vor allem den Aufbau eines langfristig stabilen Kronengerüstes und die Entwicklung breiter, gut belichteter/belüfteter und gut beerntbarer Baumkronen.

Mehr...

Wir haben es satt! Demonstration am 16. Januar in Berlin

Die BUND Regionalgruppe Dresden kam am 16. Januar mit etwa 23 000 weiteren Demonstrant*innen in Berlin zusammen, um unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern" gegen die aktuelle Agrarpolitik zu protestieren. Im Fokus stand die Forderung nach ökologischen, regionalen und fairen Produktions- und Vertriebsstrukturen in der Landwirtschaft, um weltweit den Folgen der industriellen Lebensmittelproduktion entgegenzutreten. In der Kritik standen unter Anderem die unzureichenden Umwelt- und Tierschutzstandards in der Massentierhaltung und dem konventionellem Lebensmittelanbau. Ebenso wurde vor den Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) gewarnt, um auf Risiken wie der Vernachlässigung des Verbraucherschutzes hinsichtlich gentechnisch und hormonell veränderter Lebensmittel aufmerksam zu machen. Weiterhin sind Landflucht - besonders in den Ländern des globalen Südens - und Dumpingpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse durch Exportsteigerung  symptomatisch für die gegenwärtige Agrarindustrie. Eine Kehrtwende in Agrarpolitik und -industrie, ebenso wie im Kaufverhalten jedes Einzelnen ist daher dringend notwendig.

Die Regionalgruppe Dresden war mit 80 Teilnehmern vertreten, die in zwei Bussen angereist sind.

 Mehr Fotos...



Suche