Newsletter des BUND Dresden

4. Langer Tag der StadtNatur

Der Lange Tag der StadtNatur findet am 26. und 27. Mai 2018 jeweils von 9 bis 22 Uhr zum vierten Mal in Dresden statt. 24 Veranstaltungen bieten ein interessantes, spannendes und kostenfreies Programm für alle Dresdner*innen und seine Gäste. Mit dabei sind u.a. das Umweltzentrum Dresden, der Abenteuerspielplatz Panama, Ufer-Projekte e.V., der NABU, Biene sucht Blüte und viele mehr. Das wird ein Naturerlebnis für die ganze Familie. Entdecken Sie mit uns Schätze der Natur in der Stadt. Von Wanderungen und Sensen- oder Malkursen zu Vorträgen und Führungen sowie Schafschur ist für jede*n Etwas dabei. Am Samstag und Sonntag lädt außerdem der "Marktplatz" am Jugend-Öko-Haus von 12 bis 17 Uhr zu einem fröhlichen Familienfest ein. An den bunten Ständen präsentieren unsere Partner*innen ihre Arbeit und bieten interaktive Mitmach-Aktionen an.

Jane's Walk Festival

Dresden zu Fuß lädt vom 3. bis 6. Mai zum Jane's Walk Festival ein. Es nehmen weltweit über 200 Städte teil. Unter dem Motto "Gespräche im Gehen" haben Bürger*innen die Möglichkeit eine etwas andere Führung ihres Stadtteils zu erleben. Mit "Dresdner Elbwiesen und Waldschlößchenbrücke  -  Flußlandschaft und Welterbestreit" bietet auch der BUND einen Spaziergang an. Am 5. Mai um 10 Uhr geht es von der Fähre Johannstadt aus zum Blauen Wunder (Loschwitzer Elbufer). Wir werden eintauchen in die Historie der Elbeschiffahrt, auf Treidlerpfaden gehen, Biberspuren entdecken, das Landschaftsschutzgebiet erleben und an der Waldschlößchenbrücke den Welterbestreit erlebbar machen. Weitere Programmpunkte des Festivals findet ihr hier.

Vorträge "Insektensterben" und "Naturschutz konkret"

Nächste Woche finden gleich zwei Vorträge statt, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

24. April, 19 Uhr im Cloudsters: Dr. Ernst Paul Dörfler mit seinem Vortrag "Ausgesummt und ausgezwitschert" zum Thema Insektensterben. Die präkere Situation der Insekten hat auch merkliche Auswirkungen auf Vogelarten. Während in den letzten 30 Jahren die Insekten um über 75% zurückgingen, halbierte sich auch die Zahl der Vögel. Als Ökologe und Umweltschützer kann er Ursachen und Konsequenzen dieses Artensterbens fundiert wiedergeben. Der Fokus des Vortrages soll jedoch auf Handlungsmöglichkeiten liegen, wie jede*r Einzelne dieser Entwicklung entgegenwirken kann.

26. April, 19 Uhr im BUND Büro: Wie geht Naturschut vor meiner Haustür? Der monatliche Vortrag zum Aktiventreffen des BUND Dresden ist dem Naturschutz in Dresden und Umgebung gewidmet. Stefan Escher, Naturschutzfachplaner gibt Einblicke, wie sich jede*r konkret für Naturschutz engagieren kann. Denn Artenschwund betrifft nicht nur Bienen und Vögel, sondern auch unbekanntere Arten wie die Kuhschelle oder das Brillenschötchen.

Gesichter des BUND

Heute stellen wir Sarah Morwinski vor. Von Mai 2015 bis November 2016 war sie BFDlerin in der Regionalgruppe. Seit Mai 2017 arbeitet sie als Projektkoordinatorin für RefLAct. In Rahmen dieses Projektes bietet sie Schulungen für Umweltbildung für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung an.

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten?
Durch meine Arbeit beim BUND beschäftige ich mich regelmäßig mit anderen globalen Problemen. Zuletzt habe ich mich intensiver mit unserem Wasser- und CO2-intensiven Lebensmittelkonsum beschäftigt. Dieses Thema ist besonders alltagsrelevant, da wir jeden Tag aufs Neue Kaufentscheidungen treffen, die weitreichende Auswirkungen auf den Klimawandel, die Bodenqualität, die Biodiversität und die soziale Situation in den Herkunftsländern haben.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Schon seit meiner Kindheit, bin ich gern in der Natur unterwegs. Am liebsten betreibe ich Natur- und Outdoorsportarten wie Wandern und Klettern. Durch Freunde im Studium wurde ich auch für Themen wie Nachhaltigkeit und persönliche ökologische Verantwortung sensibilisiert. Meine Diplomarbeit schrieb ich über den Zusammenhang von Weltanschauung und Klimawandel. Danach suchte ich nach Möglichkeiten mich nicht nur wissenschaftlich, sondern auch anwendungsnah mit diesem Thema zu beschäftigen. So landete ich beim BUND.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat?
Ich verbinde den Aufenthalt in der Natur mit Ruhe, dem Runterkommen vom Alltag und dem Besinnen auf die wesentlichen Dinge des Lebens. Wenn man draußen unterwegs ist, ist das Smartphone nicht mehr wichtig. Stattdessen geht es um basale Dinge, wie das Finden eines Schlafplatzes, Feuer machen oder die Suche nach Wasser. Das finde ich sehr erfüllend.

4. Was würdest du in Dresden verändern?
Da ich in Dresden immer mit dem Fahrrad unterwegs bin, würde ich vor allem an der Fahrrad-Infrastruktur arbeiten. Vor drei Jahren habe ich ein paar Wochen in Kopenhagen verbracht und mit großer Begeisterung erlebt wie sichere, effiziente und gefahrenarme Radwege aussehen können. Von dieser Stadt können wir uns eine Scheibe abschneiden.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Ich setze auf aktive Entspannung. Am besten erholt fühle ich mich, wenn ich das Wochenende mit Klettern in der Sächsischen Schweiz verbracht habe.

Wir danken Sarah für die Beantwortung der Fragen und ihre erfolgreiche Arbeit beim BUND!

 

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