Newsletter des BUND Dresden

Termine

25. September 2018

Wie geht Umweltschutz in anderen Ländern?

Umweltverschmutzung

Unsere Umwelt ist, was wir Menschen gemeinsam haben - woher wir auch kommen. Dass wir mit ihr nicht immer pfleglich umgehen und Luft, Klima und die Ozeane schaden, ist weltweit bekannt. Doch wie sieht die Situation in verschiedenen Ländern aus? Welchen Stellenwert hat Umwelt in Syrien, dem Irak oder Indien?
Antworten auf diese und andere Fragen bekommt ihr in unserem Beitrag zu den 28. Interkulturellen Tagen "Meine, deine, unsere Umwelt" am 25. September, um 19 Uhr in der Grünen Ecke. Menschen verschiedener Herkunft erzählen hier, wie Umwelt- und Naturschutz in ihrem Land aussieht und welche Innovationen und Ansätze es dort gibt um nachhaltiger zu leben. Danach gibt es die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu treten.         
Die Referent*innen setzen sich aus ehemaligen Teilnehmenden von RefLAct (Refugees Lead Action) zusammen. Im Rahmen dieses Projektes wurden über den Zeitraum von einem Jahr Schulungen zu verschiedenen Umweltthemen für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung durchgeführt.

1. Oktober 2018

Kunst und Utopie

Das 10. Umundu-Festivals  widmet sich dem Thema "Utopie - es könnte so schön sein". Schon seit August wurde mit dem "Markt der Utopien" am 26. August die Suche nach utopischen Ideen und realen Utopien eröffnet.
In unserem Workshop "Kunst der Utopie" widmen wir uns den Utopien auf eine "plastische" Weise. Wir wollen mit euch eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen, entdecken. Träumt mit uns und lasst euch von verschiedenen Utopien inspirieren. Gemeinsam formen wir dann eine Landschaft im Miniatur-Format. Wie werden Land, Umwelt und soziales Zusammenleben wohl aussehen? Diese spannende Frage könnt Ihr mit uns entdecken: Am 1.10. in der Wir-AG um 19 Uhr.

20. Oktober 2018

Ein Wochenende im Zeichen des Naturschutzes

Ihr könnt euch an einem Wochenende voll und ganz dem Naturschutz und der malerischen Natur im Erzgebirge widmen. Vom 20. - 22. Oktober laden wir euch ins Erzgebirge ein. In Hammerunterwiesenthal liegt ein Steinbruch. Den wollen wir pflegen, damit dort Artenvielfalt gedeihen kann.
Mit unseren erfahrenen Naturschutzbeauftragten lernt ihr viel über Arten- und Naturschutz. Entbuschung des Kalkmagerrasens, Mahd und Anlage von Rohbodenstellen gehören zu den praktischen Arbeiten, die euch an diesem Wochenende dort erwarten. Aber wenn die Arbeit getan ist, lockt die idyllische Gegend mit Schönheit, Lagerfeuer und weiteren entspannenden und spaßigen Tätigkeiten in der Umgebung.
Wir wollen gemeinsam am 20.10. um 8:30 Uhr vom BUND Büro starten. Zurück geht es am Montag, den 22.10. gegen 16:00 Uhr. Fahrt, Verpflegung und Übernachtung übernehmen wir!
Sichert euch einen Platz und meldet euch unter bund.dresden@bund.net an!

Gesichter des BUND

Tyra

Heute stellen wir euch Tyra Günther vor. Sie macht zur Zeit ein Praktikum bei uns und wird bald zu studieren anfangen. Sie war oft in der Öffentlichkeit mit Marktstand oder bei der Apfelwoche anzutreffen.

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten?
Generell zu sehen, wie wir mit unserer Erde und einander umgehen, macht mich sehr traurig. Leider leben wir in einer Zeit und einem System, in der wirtschaftlicher Erfolg und Profit mehr wert sind, als die Umwelt und unsere Mitmenschen. Da läuft etwas gewaltig schief, denn was kann wichtiger sein, als der Planet, der uns allen ein zu Hause bietet? Mich beschäftigen Probleme der sozialen Ungerechtigkeit, welche oft auch mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen einhergeht, sehr. Damit zusammenhängend sehe ich das Konsumverhalten der westlichen Industrieländer als sehr problematisch an. Sei es der hohe Plastikverbrauch, der übermäßige Konsum an tierischen Nahrungsmitteln oder Fast Fashion. Wir haben den Weitblick dafür verloren, welche Konsequenzen unsere persönlichen Entscheidungen auf die Umwelt und gleichzeitig auf andere Menschen haben. Eine große Portion Emphatie würde der Gesellschaft gut tun.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Ich sehe den Umweltschutz als eine der wichtigsten Aufgaben, die meine Generation hat. Den Planeten in seiner Vielfalt zu bewahren und zu schützen, ist für mich ein wichtiger Schritt um auch viele andere Probleme zu lösen. Irgendwann habe ich den Entschluss gefasst, dass es mir nicht ausreicht, mich zu bestimmten Themen zu belesen oder in Diskussionen mit Freunden meinen Standpunkt zu vertreten. Politisches Engagement und für seine Überzeugungen einzustehen, finde ich enorm wichtig. Daher wollte ich mich bei einem Umweltverband engagieren und aktiv werden, denn ich bin der festen Überzeugung, dass viele Menschen zusammen viel bewegen können.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat?
Natur hat für mich etwas Heiliges. Ich fühle mich nirgends so wohl wie im Wald, in den Bergen oder am Meer. Dort fühle ich mich verbunden mit Mutter Erde und finde meinen Frieden.
Da Vulkane mich unglaublich faszinieren, war es besonders beeindruckend für mich, letztes Jahr auf dem Etna zu stehen. Es war unbeschreiblich von dort auf die Stadt hinunterzublicken, alles wirkte so klein und unbedeutend neben diesem gigantischen und wunderschönen Berg der bereits so viele Jahrtausende überdauert hat. Aber auch die kleinen Wunder der Natur faszinieren mich: die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter, das Vogelzwitschern im Frühling und Gewitterstürme. Das macht mich froh.

4. Was würdest du in Dresden verändern?
Ich fände es super, wenn die Bahnpreise deutlich gesenkt werden würden. Bahnfahren sollte kein Privileg sein, sondern eine günstige und zu dem umweltschonende Alternative zum Auto sein. Diesen Status verliert es aber leider gerade.
Ansonsten liebe ich Dresden und es kann gerne noch viel bunter und grüner werden.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Ich gehe sehr gerne wandern und zelten, dazu muss man ja zum Glück gar nicht in die Ferne schweifen. Meine Wochenenden verbringe ich bei gutem Wetter daher oft in der Sächsischen oder Böhmischen Schweiz mit meiner Familie oder Freunden. Im Sommer findet man mich auch am See zum Schwimmen oder Paddeln. Ansonsten verlege ich sehr gerne alle möglichen Aktivitäten nach draußen: Yoga, Lesen, Musik machen – geht alles prima an der Elbe. Wenn ich zu Besuch bei meiner Oma im Spreewald bin, genieße ich es auch sehr ihr im Garten zu helfen. Das entspannt ungemein und macht mir viel Spaß! 

Wir danken Tyra für die Beantwortung der Fragen und ihre ehrenamtliche Arbeit!

 

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Bildnachweise in Reihenfolge der Artikel: Pixabay, umundu-festival, BUND Dresden, BUND Dresden



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