Konrad Schrötter

Konrad

Heute stellen wir euch Konrad Schrötter vor. Er studiert Philosophie und macht ein 3-monatiges Praktikum bei uns. Konrad unterstützt den BUND bis Ende Dezember in der Stellungnahmenarbeit.

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten?
Am meisten mache ich mir Gedanken über die Verschmutzung und Zerstörung der großen Ökosysteme der Regenwälder und Meere. Die rücksichtslose Behandlung dieser empfindlichen Systeme durch den Menschen grenzt fast schon an mutwillige Zerstörung. Die langfristige Folge solchen Handelns kann, wenn weitergemacht wird wie bisher, nur sein, dass sich die Menschen ihrer eigenen Lebensgrundlagen berauben.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Ich habe im Rahmen eines Praktikums für mein Studium angefangen mich beim BUND zu engagieren. In meinen Augen kann eigentlich kein Mensch sinnvollerweise gegen einen stärkeren Schutz von Natur und Umwelt sein. Ein Engagement in diese Richtung scheint mir nun die sinnvollste Verwendung meiner Praktikumszeit.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat?
Natur ist für mich nicht nur etwas rein ideell Schützenswertes. Sie stellt für mich auch ein unersetzbares Stück von Lebensqualität dar. Mir fällt nun kein besonderes Naturerlebnis ein, wenn ich jedoch an all die Zeiten denke, die ich mit Freunden wandern, boofen oder auch nur mal im Grünen spazieren war, so kann ich mir kein gutes Leben ohne regelmäßigen Kontakt zur Natur vorstellen.

4. Was würdest du in Dresden verändern?
In Dresden herrscht hinsichtlich der Stadtplanung zurzeit scheinbar die Unart, alles zuzubetonieren was nicht Park oder Allee ist. Der Postplatz ist dafür ja das bekannteste Beispiel. Man sollte mehr Rücksicht auf die Wahrung von Stadtgrün nehmen, niemand will in einer Betonwüste leben.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Was ich zur Erholung mache unterscheidet sich wahrscheinlich nicht groß von den Vorlieben der meisten anderen. Ich lese gerne und viel, dabei dann bevorzugt Bücher über Philosophie. Ansonsten mache ich noch etwas Sport, ich geh laufen und übe Capoeira. Wenn ich mal auftanken will gehe ich ganz gerne mal eine Runde an der Elbe Joggen, setz mich mit einem Buch irgendwo ins Grüne oder treffe mich bei warmem Wetter mit Freunden im Alaunpark.

Wir danken Konrad für seine Arbeit und sein Engagement!

Stephanie Albrecht

Stephanie_Albrecht
©BUND Dresden

Heute stellen wir euch Stephanie Albrecht vor. Sie studiert Umweltmonitoring und unterstützt uns als neue Bundesfreiwillige beim praktischen Naturschutz.

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten?
Die Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Unser Wunsch Produkte möglichst immer, schnell und günstig zu bekommen, hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt, führt zu Ausbeutung von Mensch und Tier und produziert enorme Müllberge. Die Tatsache allein, dass so viele Menschen auf dieser Welt hungern, während hier Essen in enormen Mengen weggeworfen wird, sollte uns sprachlos machen. Wir als Konsumenten haben es in der Hand Produkte zu verlangen, die fair und nachhaltig produziert werden.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Ich wollte endlich mal aktiv werden. Mir reicht es nicht mehr nur Literatur zu bestimmten Themen zu lesen und zu diskutieren. Außerdem möchte ich gern meinen Horizont erweitern und etwas über Themen lernen, mit denen ich mich noch nicht so intensiv beschäftigt habe. Praktischer Naturschutz bedeutet auch, dass ich viel draußen bin und vor Ort die Schönheit der Natur erleben kann. Und letztendlich möchte ich gern das Wissen und die Erfahrungen, die ich hier sammle, mit anderen Menschen teilen, um sie zu inspirieren sich vielleicht selbst ein bisschen zu engagieren.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat?
Für mich bedeutet Natur Freiheit, Schönheit und Perfektion. Als ich das erste Mal das Meer gesehen habe, war ich überwältigt von der Größe und der Schönheit, und diese Faszination hält bis heute an.

4. Was würdest du in Dresden verändern?
Ein Faktor wäre die Grünlandbewirtschaftung. Anstatt alle Rasenflächen auf wenige Millimeter runter zu mähen, könnte z.B. in Streifen gemäht werden. Dadurch gäbe es unter anderem für Insekten ein dauerhaftes Nahrungsangebot.

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Ich gehe gern mit meiner Familie und meinen Freunden in der Sächsischen Schweiz wandern. Außerdem bin ich viel in der Dresdner Heide unterwegs, um vom Alltag abzuschalten und mich zu erholen.

Wir danken Stephanie für dei Beantwortung der Fragen und ihr Engagement in der Regionalgruppe!

Nadja Jegel

© BUND Dresden

Heute stellen wir Nadja Jegel vor, die bei uns seit Januar 2018 einen Bundesfreiwilligendienst leistet. Neben der täglichen Arbeit im Büro hilft sie mit, wo sie kann und ist Ansprechpartnerin für die Umweltbildungsarbeit. 

1. Welches globale Problem beschäftigt dich am meisten?
Der Mensch mit seiner Gier und seinem unaufhörlichem Streben nach Reichtum und Materialismus ist, meiner Meinung nach, das größte globale Problem für unsere Natur und Umwelt. Wir finden immer weniger Zugang zur Natur, von der aber unser Überleben und Wohlsein abhängt. Sie wird begraben unter unserer Konsumgier und steht oft als Gegner zur Kultur. Dabei gehört der Mensch aber doch zur Natur wie der Fisch, der Vogel oder die Biene.

2. Was war der Auslöser für dich, dich in einem Umweltverband zu engagieren?
Ich war in Dresden eine kurze Zeit unglücklich, weil ich schon einige Jobs hinter mir hatte, die man einfach als sinnlos beschreiben konnte. Ich wollte endlich etwas tun, das einen Wert hat, für mich und auch meine Mitmenschen. Und da ich beim Aufwachsen eine relativ naturnahe Bindung genoss, war für mich die Entscheidung für einen Umweltverband dann klar.

3. Was bedeutet für dich persönlich Natur? Gibt es ein besonderes Naturerlebnis, was dich beeindruckt hat? 
Die Natur ist unverzichtbar. Außerhalb dessen, dass wir uns von ihr ernähren können, können wir auch viel lernen von ihr, was z.B. die Bionik gut unter Beweis stellt. Für mich ist sie auch Rückzugsort, Freundin, Lehrerin. Ein faszinierender Raum voller Wunder in ihrer Artenvielfalt und Lebensweisen. Sie hält nicht nur den Körper am Leben, sondern auch meinen Geist und erweitert in gewissen Maßen auch meinen Horizont. Beflügelt, fasziniert, erschreckt, verwundert und lehrt, dass nicht alles geradlinig passiert.
Letztes Jahr war ich an der Westküste von Irland unterwegs. Wir haben auch bei Bauern auf den Wiesen gezeltet oder am Strand. Alles in Einem ein grandioses Erlebnis und unvergessliches Abenteuer. 

4. Was würdest du in Dresden verändern?
Ich mag Dresden. Genau richtig für mich: nicht zu groß, nicht zu klein, viel Grün in der Stadt und im Umland, viele Orte, in denen man seine Freizeit gestalten kann. Ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs und merke oft, wie nervig es an den stark befahrenen Straßen ist. Weitere gute Fahrradwege, die außerhalb der Hauptstraßen liegen, halte ich demnach für sinnvoll. Auch wenn Dresden schon so grün ist, wünsche ich mir mehr davon - mehr Brachflächen liegen lassen und weniger asphaltieren.
Es wäre außerdem ein interessantes Experiment die Integrationsarbeit mal aus der anderen Richtung zu führen. Auch viele unserer "einheimischen" Bürger*innen könnten gewisse Integrations-Schulungen absolvieren... 

5. Wie tankst du deinen Akku auf? Wie erholst du dich? Wie verbringst du Zeit an der frischen Luft am liebsten?
Wenn der Akku so richtig unten ist, gehe ich gerne in den Wald. Zwischendurch aber genieße ich Bäder und gute Bücher. Draußen bin ich gerne mit Fahrrad unterwegs, im Sommer liebe ich es im See zu baden. Wandern macht mir auch Spaß, mache ich nur leider zu selten.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und dein Engagement in der Regionalgruppe Dresden!



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